Sam Amidon © John Spinks für Monheim Triennale
Photo: Sam Amidon © John Spinks für Monheim Triennale

Sam Amidon (US)

Sam Amidon (1981 geboren in Vermont, USA) ist ein amerikanischer Folk-Musiker und Sänger, der Gitarre, Banjo und Geige spielt. Es gelingt ihm in seinen Songs, die traditionelle Musik Nordamerikas mit aktuellen musikalischen Entwicklungen zu verbinden und so einen Sound zu erschaffen, der zugleich historisch beladen als auch zeitgemäß eigenständig wirkt.

Einen großen Einfluss auf seine musikalische Sozialisation hatten seine Eltern, Mary Alice Amidon und Peter Amidon, die ebenfalls als Folk-Musiker und -Musikerinnen aktiv sind.
Sam Amidon ist für seine stilistische Offenheit und große Neugier bekannt, sein 2001 selbst veröffentlichtes Debutalbum „Solo Fiddle“ bestand beispielsweise ausschließlich aus traditionellen irischen Geigen-Instrumentals. Die Einzigartigkeit seiner Kunst ist zum einen das Ergebnis seines äußerst spielerischen und experimentellen Umgangs mit seinem Liedmaterial, zum anderen geprägt von seiner unverkennbaren Gesangsstimme und eigenwilligen Intonation.

Sam Amidon arbeitet sowohl als Solist als auch in allen denkbaren kollektiven Zusammenhängen von Straßenkonzerten bis hin zu Auftritten mit einem sinfonischen Orchester.
Sein Album „The Following Montain“ ist 2017 veröffentlicht worden und enthält im Gegensatz zu seinen früheren Alben ausschließlich eigene Kompositionen.

Sam Amidon bezeichnet sein aktuelles Album „Sam Amidon“ (2020) als die bislang vollständigste Verwirklichung seiner künstlerischen Vision. Die neun Titel präsentieren radikale Überarbeitungen von neun meist traditionellen Volksliedern. Seine Band besteht aus langjährigen Freunden unter anderem auch Shahzad Ismaily (E-Bass und Akustikgitarre). Mit dem neuen Album entwickelt er sein ganz persönliches Klanguniversum weiter.

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