Carla Bley in
Carla Bley in "Escalator Over The Hill"

Escalator Over The Hill

Bei „The Prequel“ vom 01. bis 03. Juli 2021 wird die Monheim Triennale auch einen Blick in die Vergangenheit werfen: „Escalator Over The Hill“, das epochale Meisterwerk von Carla Bley, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Dazu stellen wir hier vorab Material zur Verfügung. Allem voran eine 84-minütige, filmische Dokumentation der Aufnahme-Sessions aus 1970/1971 des inzwischen verstorbenen Filmemachers Steve Gebhardt.

Für Intendant Reiner Michalke ist das Werk nicht nur ein Meilenstein der eigenen Musiksozialisation, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Entstehung der Kernidee der Monheim Triennale:

„Escalator“ hat mich seit früher Jugend begleitet und auf eine gewisse Weise die Idee der Monheim Triennale bereits vorweggenommen. Carla Bleys konsequenter Umgang mit musikalischem Material, ihre furchtlose Aufhebung aller Genregrenzen zwischen Klassik, Jazz und Rock, und ihr sicherer Instinkt für Künstlerpersönlichkeiten haben ein Werk entstehen lassen, von dem ich glaube und hoffe, dass es in die Ewigkeit eingehen wird.“

Was halten die zu „The Prequel“ eingeladenen Künstlerinnen und Künstler von der Idee, „Escalator Over the Hill“ in diesem Jahr eine Referenz zu erweisen? Das Erstaunliche: Während alle Carla Bley kennen, kannten nur wenige „Escalator“. Diejenigen, die daraufhin das Stück gehört haben, sind begeistert und spielen mit der Idee, etwas damit zu machen.

Noch können wir nicht sagen, ob und wenn ja, wie diese Begeisterung im Rahmen von „The Prequel“ zu hören sein wird, aber die Monheim Triennale verneigt sich vor Carla Bley, ihrem Lebenswerk und „Escalator Over The Hill“.

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